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Qi Gong

Chinesische Heilgymnastik

Qi steht für Lebenskraft, Odem, vitale Energie.
Gong bedeutet beharrliches Üben.
Qigong ist eine alte chinesische Übepraxis zur Pflege des Menschen.

Prinzipien des Qigong:

  1. Über Bewegungen zur Ruhe finden
    führt zu Entspannung, und Natürlichkeit.

  2. Üben mit Einsatz der Vorstellungskraft
    führt zu verbesserter Körperwahrnehmung und gleichmäßigem Wärme- und Wohlgefühl.

  3. Oben leicht und leer unten fest aber nicht starr 
    bedeutet das Erreichen einer gewissen Biegsamkeit und Leichtigkeit bei gleichzeitiger Kraft und Standfestigkeit, zunächst im Körper, später auch im Geist.

  4. Langsam Schritt für Schritt üben 
    bedeutet sich niemals zu überfordern, sich zunächst mit dem Körper anfreunden, wie er im Augenblick ist, und sich dann Zeit lassen für Wandel und Verbesserung .

Prinzipiell sind alle Übungsfolgen für Anfänger wie für Fortgeschrittene geeignet. Kranich und Fan huan gong stellen jedoch eine erhöhte Anforderung an die Merkfähigkeit für Bewegungsfolgen und an das Gleichgewicht. Das Kranich Qigong ist für Patienten, die auch Psychopharmaka einnehmen und für schizophrene Menschen nicht geeignet.

Je mehr ein Mensch in seinem energetischen Gefüge geschädigt ist, desto mehr bedarf es zunächst der einfachen Übungen zur Regulation. Diese Übungen werden in jeder Stunde vorweg geübt.

Zur Erhaltung der Gesundheit, zum Ausgleich von einem Stress geladenen Berufs- oder Familienleben eignen sich alle Bewegungsfolgen in gleicher Weise.

Methoden des Qigong:

Basis-Übung des Chan Mi Qi Gong:

  • Bewegung der gesamten Wirbelsäule

  • Bewegung erleichtert den Qi Fluss

  • Yin und Yang gleichen sich im Körper aus

  • Bewegung, Konzentration und Qi sind zusammen

  • Übung zur Regulation von Körper, Herz - Kreislauf, Atmung und Geist

Yin Yang He Qi FA

  • Übung verbessert und schult Qi Gefühl

  • Verbindet Qi von Himmel, Erde und Mensch

  • Lässt Leitbahnen durchströmen

  • ist eine Methode der Qi Kreisläufe

  • ist die Stufe zwischen Basis-Übung und Hohen Übungen

  • Voraussetzung zur Energieaufnahme und Energieabgabe

 Tu Na Qi Fa

  • Energieaufnahme und Energieabgabe

 Reinigungsübung

  • Reinigen von krankem und schlechtem Qi

Übung zur Regulierung von Blutdruck und Sehschärfe

  • Erkennen und Erfahren von erweiterten Möglichkeiten mit Qi Gong

Ren Bu

  • Stille Übung, zur Selbstentwicklung

  • Übung zum öffnen der 5 Herzen , das Tor zu innerem Licht

  • Übung in Verbindung mit Mantren

Shuang Yun Gong

  • Spontan Bewegung, Übung aus dem therapeutischen Qi Gong

Kleiner himmlischer Kreislauf:

  • DAO – Basisübung, stille Übung

Acht Brokat Übung Ba duan qing:

  • Übung zur Kräftigung
  • Fördert Kraft, Qi, Atmung, Beweglichkeit, emotionale Ausgeglichenheit

Guolin Qi Gong:

  • Übung aus dem Therapeutischen Qi Gong: geeignet zur Unterstützung bei Tumor und anderen chronischen Erkrankungen.Gehmeditation mit unterschiedlichen Atemtechniken

 Ba Fan Huan Gong:

  • Acht bewegte Übungen werden mit einer Stillen Übung verbunden zu einem Übeweg: Zurück zum Ursprung – zurück zur ursprünglichen Quelle

Der fliegende Kranich:

  • fünf bewegte Übungen zum öffnen der Meridiane führen hin zu einer spontanen Übung. Die Bewegungen sind fließend, schön und harmonisch, Alle Gelenke und die Konzentration sind gefordert.

Diese Übung darf unter Einnahme von Psychopharmaka nicht praktiziert werden.

 

Meridian Qi Gong:

  • Nach Vorbereitenden Übungen zur Erzeugung von Qi gibt es für jede Leitbahn eine Spezielle Übung zu deren Aktivierung.Eine Stille Übung hilft dem Körper in seine Eigenregulation. Einfache effektive Übungen geeignet zur speziellen Behandlung für Störungen im Meridian Verlauf.

 

6 Heilende Laute Methode:

  • Für jeden inneren Funktionskreis gibt es einen heilenden Laut, die Töne werden mit Visualisierung oder Bewegung unterstützt.

 

Pfahlübungen:

  • Stehmeditation in unterschiedlichen Ausgangsstellungen zur Kräftigung des Qi.

Taiji

Der entspannende Effekt des Taijiquan ist inzwischen auch im Westen vielen bekannt. In China üben Chinesen jeden Alters Taiji. Sie erreichen so Ausgleich und umfassendes Wohlbefinden. Der Chen-Stil ist der älteste der Taiji-Stile. Er unterscheidet sich von dem im Westen bekannteren Yang-Stil dadurch, daß er sehr viel dynamischer ist und noch mehr Kampfelemente birgt. Es werden gewaltige Energien in explosiver Schnelligkeit freigesetzt.

Die fließenden, harmonischen Bewegungen helfen auch Ihnen, ausgeglichener, körperlich und geistig gelöster zu werden. Sie erreichen einen meditativen Zustand in Bewegung. Der ruhige Atemfluß verbessert die Funktion der Lungen, langsame Bewegungen stabilisieren Kreislauf und Durchblutung. Der Fluß des Taiji reguliert Verdauung und innere Organe und verbessert nachweislich den Stoffwechsel, insbesondere den Knochenstoffwechsel. Die sanften Formen haben einen wohltuenden Einfluß auf den gesamten Bewegungsapparat. Durch Konzentration und Entspannung zur gleichen Zeit wird der Übende, werden Sie frei von Gedanken und erreicht eine vertiefte Ruhe, die Voraussetzung für inneres Wachstum ist. Als erstes werden Sie die wohltuend entspannende und den ganzen Körper angenehm durchwärmende Wirkung des Taijiquan spüren. Die Konzentration wird gefördert, der Geist fokusiert und dadurch angenehm entspannt. Das körperliche Training auf der anderen Seite stärkt die Muskeln und den gesamten Bewegungsapparat.

Mit Taijiquan (chinesisches Schattenboxen) Haltungsprobleme beseitigen! Die Übungen ermöglichen es, sich mit Leichtigkeit körpergerecht, also gelenk- und wirbelsäulenschonend zu bewegen. So lernt man, die Gelenke in der richtigen Stellung zu belasten und damit eine Abnutzung durch Fehlstellung zu vermeiden. Selbst vorhandene Schäden lassen sich auf diese Weise minimieren, wenn nicht sogar beheben. Im Rahmen der langsamen, harmonisch fließenden Bewegungen stellen sich zusätzlich innere Ruhe und Gelassenheit sowie eine gesteigerte Lebensfreude ein. Schwerpunkt des Taiji ist die Förderung des täglichen körperlichen und geistigen Wohlbefindens durch die präventive, ganzheitliche Methode. Regelmäßiges Training bewirkt deutlich positive Wirkungen, wie verbesserte Blutdruckwerte, ökonomischere Atmung, Beseitigung von Haltungsschwächen, erhöhte Gelenkbeweglichkeit und stabilere Knochen und eine Kreislaufanregung. Kalte Hände und Füße gehören der Vergangenheit an! Die ruhige Atmosphäre der Trainingsstunden wirkt entspannend auf die Psyche. Die ineinander übergehenden Bewegungen, mit Bauchatmung kombiniert, beeinflussen das vegetative Nervensystem und helfen so, Stress-Symptome zu beseitigen.